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Projektlotsen

  • NEUE Vereinbarkeit

    NEUE Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer - Väterfreundliche Unternehmenskultur aufbauen

Projektidee

Projektidee

Moderne Unternehmen stehen vor der Herausforderung einer lebensphasenorientierten Personalpolitik. Sie hat das Ziel, Fachkräfte zu gewinnen, zu binden und sie zu motivieren, ihre Kreativitäts- und Innovationsfähigkeit für das Unternehmen einzusetzen. Vor dieser Herausforderung stehen nicht nur große Unternehmen, sondern insbesondere auch Klein- und Mittelständische Betriebe.

Eine lebensphasenorientierte Personalpolitik berücksichtigt nicht nur die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten im Lebenszyklus, sondern auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Bezug auf Kindererziehung und Pflege. Dies war bisher meist ein Anliegen der Frauenförderung. Inzwischen hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass verstärkt die Männer im Betrieb und die Handlungsfelder Betriebs- und Führungskultur, Arbeitszeit sowie Arbeitsorganisation in den Blick genommen werden müssen. Väterfreundliche Betriebe sind ebenso mütter- also familienfreundlich und fördern die Chancengleichheit von Frauen und Männern.

 

 

 

Daten und Fakten

Daten und Fakten

Die Ansprüche und Lebenspläne von jungen Frauen und Männern haben sich stark verändert: Für 96,1% der Beschäftigten mit Kindern gehört Familienfreundlichkeit zu den wichtigsten Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber (BMFSFJ 6/2016). 69% der Väter zw. 18 und 29 Jahren würden gerne ihr berufliches Engagement zugunsten des familiären zurückschrauben (ebd. 25.11.2016). 75 % der Fachkräfte zw. 25 und 39 Jahren mit und ohne Kindern bewerten Vereinbarkeit als ebenso wichtig wie das Gehalt (A.T.Kearney 2015). In vielen Unternehmen haben sich flexible Arbeitszeitmodelle durchgesetzt, die jedoch nur wenige Männern z.B. zur Arbeitszeitreduzierung in Anspruch nehmen. Lebensphasenorientierte Karrierewegplanungen sind noch selten. Viele Väter fürchten die mangelnde Anerkennung der Kollegen sowie eine Gefährdung ihrer Karrierechancen.

 

Erfahren Sie Näheres über den Einfluss des demografischen Wandels auf die Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt und inwiefern die Umsetzung der „NEUEN Vereinbarkeit“ dieser Entwicklung einen positiven Gegenimpuls setzen kann.

Die Ökonomin Prof. Dr. Jutta Rump von der Hochschule Ludwigshafen und dem Institut für Beschäftigung und Employability Ludwigshafen zeigte auf unserer Auftaktveranstaltung zum Projekt „NEUE Vereinbarkeit“ anschaulich die Chancen einer lebensphasenorientierten Personalpolitik auf.

 

Den Vortrag von Prof. Dr. Rump finden Sie hier.

Kampf um Talente

Kampf um Talente

Die Region Nordhessen außer die Stadt Kassel ist stark von demografischen Entwicklungen betroffen mit niedriger Geburtenrate und negativem Wanderungssaldo bei den Jüngeren unter 40 Jahre. Schon heute ist ein deutlicher Fachkräftemangel zu spüren, der sich verstärken wird. Gerade Klein- und Mittelunternehmen brauchen im 'Kampf um die Talente' diesbezüglich konkrete Unterstützung sowie Vorbilder. Die Roland Berger GmbH berechnet in der Studie „Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit“ von 9/2016, dass Investitionen in NEUE Vereinbarkeitsangebote eine Rendite bis zu 40% erzielen. Die Effekte beziehen sich auf die Unternehmenskultur wie auch qualitativ u.a. auf Arbeitgeberattraktivität, Bewerberqualität, Mitarbeitermotivation und Kundenimage.

Unser Angebot

Unser Angebot

Das Projekt bietet Unternehmen ohne finanzielle Beteiligung die Möglichkeit, die Wünsche ihrer Mitarbeiter in den verschiedenen Arbeitsbereichen und Hierarchieebenen zu erheben und zu analysieren. Mitarbeitende werden im Projekt kostenlos darin geschult, mit welchen konkreten Maßnahmen die NEUE Vereinbarkeit wirtschaftlich im Betrieb umgesetzt werden kann. Für jedes Modelunternehmen werden individuell Maßnahmen für eine väterfreundliche Unternehmenskultur erarbeitet und, wenn gewünscht, in enger Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung umgesetzt.

Beteiligung der Modellunternehmen

Beteiligung der Modellunternehmen

1. Freistellung  von 2/3-6 Mitarbeitenden für Diagnostische Schulungsworkshops 2 x 0,5 Tag.

2. Freistellung zur Weiterbildung von Mitarbeitenden verschiedener Hierarchieebenen 2 x 1 Tage.

3. Einsetzen eines Projektlotsen: Arbeitsaufwand pro Monat 8-10 Stunden.

4. Fakultativ: Schulung von betrieblichen Multiplikatoren zur Planung und Umsetzung von Veranstaltungen für Väter sowie Väter und Kinder: 1 Tag.

Aktuelle Modellunternehmen

Aktuelle Modellunternehmen

Folgende Unternehmen nehmen als Modellunternehmen an dem Projekt teil:

 

 

HEWI Heinrich Wilke GmbH
Hagenstraße 4
34454 Bad Arolsen   

Volksbank Kassel Göttingen
Rudolf-Schwander-Straße 1
34117 Kassel   

Horizont group GmbH
Homberger Weg 4-6
34497 Korbach

Management Services Helwig Schmitt GmbH
Garnisonstraße 12
34369 Hofgeismar   

Erhard Loth & Sohn GmbH
Heckenweg 2A
34246 Vellmar
   
Hans Walter & Sohn GmbH
Theodor Haubach Str. 11
34132 Kassel   

Tischlerei Heiko Bonnet
Bergweg 22
34396 Liebenau
   
Salon Arend
Obere Bahnhofsstraße 3
34376 Immenhausen    

Naß-Richter
Schönfelder Str. 10a
34121 Kassel   

Hotel Sonneck
Zu den einzelnen Bäumen 13
34593 Knüllwald-Rengshausen
    
Pflege Sandrock-Höhle
Nenteröder Kirchweg 9
34593 Knüllwald- Rengshausen
    
Rappe Zahntechnik GmbH
Richard Wittich Straße 2
34266 Niestetal
   
Plansecur
Druseltalstr. 150
34131 Kassel
   
HST Industrieservice
Forstfeldstr.2
34123 Kassel   

Frankenberger Bank
Jahnstraße 9
35066 Frankenberg    

FingerHaus GmbH
Auestraße 45
35066 Frankenberg/Eder

Projektlotsen

Projektlotsen

Zur nachhaltigen Verankerung des Themas in der Projektlaufzeit und darüber hinaus, wird in jedem Unternehmen ein Projektlotse ernannt.

 

Nähere Informationen erhalten Sie in dem Infoflyer Projektlotse.

Kontakt

Kontakt

Ulrike Remmers
remmers@regionnordhessen.de
Tel: 0561 97062 17

 

 

Stefan Sigel-Schönig
stefan.siegel@ekkw.de
Tel: 0561 9378 477

 


Martin Schäfer
martin.schaefer@ekkw.de
Tel: 0561 9378 472

 

 

Projektgeber: Europäischer Sozialfond (ESF), Bundesministerium für Arbeit und Soziales