Vom Gesundheitscluster zum Zukunftslabor Gesundheit
Über 80 Regionen aus ganz Deutschland haben sich im Rahmen des vom Bundesforschungsministeriums ausgelobten Wettbewerbs Gesundheitsregion der Zukunft beworben, 20 schafften die erste Runde. Die Region Nordhessen ist dabei und erhält zunächst 100.000 Euro für die Ausarbeitung des Konzeptes für die 2. Wettbewerbsstufe. Jetzt hat Nordhessen die Chance, am Ende der zweiten Runde des Wettbewerbs unter den bis zu fünf Regionen zu sein, die vier Jahre für die Entwicklung von Prozessen und Produkten mit bis 10 Millionen Euro gefördert werden.
Die Projektpartner Regionalmanagement Nordhessen GmbH und die DOXS e.G. arbeiten gemeinsam mit rund 30 weiteren Akteuren aus Gesundheitsversorgung, Gesundheitswirtschaft und -forschung an der Ausarbeitung dieses Konzeptes. Im Kern geht es unter anderem darum, eine "Gesundheitsbilanz" zu erstellen und darin zu erfassen, wie die regionale Versorgungsstruktur im Gesundheitsbereich und z. B. auch die Qualität der medizinischen Versorgung aussieht. Bilanziert werden alle vorhandenen Ressourcen, aber auch die Stärken und Schwächen des regionalen Gesundheitssektors. Mit Hilfe komplexer dynamischer Modelle, in denen mögliche Veränderungen simuliert werden, soll herausgefunden werden, welche Leistungen in der Region von wem und an welchem Ort vorgehalten werden müssen, um die Versorgungssicherheit der Patienten auch in Zukunft und unter veränderten Bedingungen zu gewährleisten.
Diese beiden im Antrag skizzierten Ziele und die Kooperation zwischen der Regionalmanagement Nordhessen GmbH und der Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS e.G. waren ausschlaggeben für die Entscheidung der Jury in der ersten Wettbewerbsstufe.














